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Editoren für das Terminal

Übersicht
Tilde
ed
Nano (GNU nano)
Micro
Vim
Neovim
Emacs
dte
Joe’s Own Editor

Für bestimmte Aufgaben bevorzugen manche Leute Texteditoren, die im Terminal laufen. Unter Umständen ist man darauf sogar angewiesen, beispielsweise wenn keine grafische Umgebung vorhanden ist, wie bei vielen Server-Systemen, oder wenn die grafische Umgebung beispielsweise aufgrund eines Fehlers vorübergehend nicht verfügbar ist. Dann können mit Terminal-Editoren gegebenenfalls entsprechende Konfigurationsdateien geändert und so Fehler wieder behoben werden. Die Bedienung dieser Kategorie von Editoren erfolgt in der Regel über Tastaturbefehle (key bindings) und nicht über Menüoptionen wie bei grafischen Editoren. Dies sowie unterschiedliche Betriebsmodi führen dazu, dass diese Editoren weniger intuitiv zu bedienen sind als grafische Editoren und somit mehr Einarbeitungszeit benötigen.

Der Dateimanager Midnight Commander bringt einen eingebauten Texteditor mit.

Tilde

(quelloffen, Version 1.1.2 unter Linux Mint 21) symbol: image

Tilde ist ein zeichenorientierter Editor, der nicht standardmäßig in Linux Mint vorinstalliert ist. Er kann aber bequem über das Terminal nachinstalliert werden:

sudo apt-get install tilde

Installation per apturl symbol: question

Der Editor kann über das Terminal mit dem Befehl tilde gestartet werden.

ed

(quelloffen, Version 1.18 unter Linux Mint 21) symbol: image

Der zeilenorientierte Editor ed ist in Linux Mint vorinstalliert. Ansonsten kann er über folgendes Paket nachinstalliert werden:

sudo apt-get install ed

Installation per apturl symbol: question

Anschließend kann das Programm mit dem Befehl ed gestartet werden.

Nano (GNU nano)

(quelloffen, Version 6.2 unter Linux Mint 21) symbol: image

Der Editor Nano ist in Linux Mint vorinstalliert. Ansonsten kann er über folgendes Paket nachinstalliert werden:

sudo apt-get install nano

Installation per apturl symbol: question

Anschließend kann das Programm mit dem Befehl nano gestartet werden.

Die Oberfläche ist in deutscher Sprache.

Micro

(quelloffen, Version 2.0.9 unter Linux Mint 21) symbol: image

Der Editor Micro ist in Linux Mint nicht vorinstalliert, kann aber über folgendes Paket nachinstalliert werden:

sudo apt-get install micro

Installation per apturl symbol: question

Anschließend kann das Programm mit dem Befehl micro gestartet werden.

Vim

(quelloffen, Version 8.2.3995 unter Linux Mint 21) symbol: image

Der Editor Vim ist in Linux Mint vorinstalliert, lediglich die grafische Oberfläche muss bei Bedarf mit folgendem Befehl nachinstalliert werden:

sudo apt-get install vim-gtk3

Installation per apturl symbol: question

Der Editor kann im Terminal mit dem Befehl vim gestartet werden. Es existiert aber auch eine grafische Oberfläche, die unter ► Zubehör ► GVim zur Verfügung steht. Die Oberfläche ist in beiden Fällen in deutscher Sprache.

Mit dem Befehl ex kann Vim im ex-Modus gestartet werden.

Neovim

(quelloffen, Version 0.6.1 unter Linux Mint 21) symbol: image

Der Editor Neovim baut auf Vim auf und ist in Linux Mint nicht vorinstalliert, kann aber mit folgendem Befehl nachinstalliert werden:

sudo apt-get install neovim neovim-qt

Installation per apturl symbol: question

Der Editor kann im Terminal mit dem Befehl nvim gestartet werden. Es existiert aber auch eine grafische Oberfläche, die unter ► Zubehör ► Neovim-Qt zur Verfügung steht. Die Oberfläche ist in beiden Fällen in deutscher Sprache.

Emacs

(quelloffen, Version 27.1 unter Linux Mint 21) symbol: image

Der Editor Emacs ist in Linux Mint nicht vorinstalliert, kann aber mit folgendem Befehl nachinstalliert werden:

sudo apt-get install emacs

Installation per apturl symbol: question

Der Editor kann im Terminal mit dem Befehl emacs -nw gestartet werden. Es existiert aber auch eine grafische Oberfläche, die unter ► Entwicklung ► Emacs (GUI) zur Verfügung steht. Die Oberfläche ist in beiden Fällen in englischer Sprache.

dte

(quelloffen, Version 1.10 unter Linux Mint 21) symbol: image

Der Editor dte ist in Linux Mint nicht vorinstalliert, kann aber mit folgendem Befehl nachinstalliert werden:

sudo apt-get install dte

Installation per apturl symbol: question

Der Editor kann im Terminal mit dem Befehl dte gestartet werden.

Joe’s Own Editor

(quelloffen, Version 4.6 unter Linux Mint 21) symbol: image

Joe’s Own Editor (JOE) ist ein Hybrid aus grafischer und textbasierter Oberfläche. Das heißt, er lässt sich wie ein Terminal-Editor bedienen, es stehen aber eine Reihe von Werkzeugen über Menü-Optionen zur Verfügung. Mit ihm lassen sich die Editoren Emacs, Nano, Pico und WordStar emulieren. Der Editor kann aus den Paketquellen nachinstalliert werden:

sudo apt-get install joe

Installation per apturl symbol: question

Nach der Installation kann das Programm über ► Entwicklung ► Joe's Own Editor gestartet werden.

Es existiert auch ein Fork von JOE unter dem Namen jupp (Version 3.1.40) mit erweiterten Funktionen:

sudo apt-get install jupp

Installation per apturl symbol: question

Das Programm ist unter ► Entwicklung ► jupp, the Editor which sucks less zu finden, kann aber auch mit dem Befehl jupp gestartet werden.