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CD-Ripper für Linux Mint

Für das Rippen von Audio-CDs gibt es unter Linux eine ganze Reihe von Programmen, die oft ihre individuellen Stärken und Schwächen haben. In der Tabelle werden die Programme nach ihrer Unterstützung bestimmter wichtiger Funktionen verglichen:

• Exportformat ogg wird unterstützt
• Exportformat mp3 wird unterstützt
• Fehlerkorrektur z. B. durch cdparanoia wählbar
• Bezug von Metadaten über freedb oder ähnliche
• Metadaten (z. B. ID3) werden in Audiodateien geschrieben
• Titelliste (z. B. m3u) wird automatisch anhand der Metadaten erstellt
• für die Exportdateien wird anhand der Metadaten ein eigener Dateipfad erstellt

Programm ogg mp3 Fehlerkorrektur freedb Metadaten Playlist Pfad
Rhythmbox 3 4
Sound Juicer 4
Asunder 7 8
Goobox ? 4
Grip
ripperX 5 6
Rubyripper 1
XCFA 7
abcde 5

1 Optionen für cdparanoia manuell konfigurierbar
2 cdparanoia an/aus
3 muss manuell exportiert werden
4 nicht beliebig konfigurierbar
5 keine erweiterte Playliste
6 keine Unterstützung von UTF-8 (Fehler bei bestimmten Sonderzeichen)
7 cdparanoia an
8 nur unvollständig zu bearbeiten

Pfad zum CD-Laufwerk einstellen

Falls eine eingelegte CD nicht erkannt wird, muss man bei den Programmen unter Umständen den vorgegebenen Pfad zum CD-Laufwerk anpassen. Häufig ist /dev/cdrom die Voreinstellung. Manchmal lautet der korrekte Pfad aber /dev/scd0 oder /dev/sr0 .

Video-CDs rippen

Video-CDs (VCD) können mit dem Werkzeug vcdxrip (s. auch hier) gerippt werden. Dazu muss folgendes Paket nachinstalliert werden:

sudo apt-get install vcdimager

Installation per apturl symbol: question

Anschließend legt man die gewünschte VCD ein und führt im Terminal den Befehl vcdxrip aus. Die Inhalte der VCD werden im aktuellen Arbeitsverzeichnis gespeichert, Video-Inhalte im MPEG-Format.